Gute Zusammenarbeit aller Helferinnen und Helfer im Volkswald


Ulla Lötzer, Vorsitzende von „Werden hilft“,  schrieb im Oktober 2016:

danke-von-mohamed
Anbei ein Bild, das Mohamed Fakroui, der ehemalige Einrichtungsleiter vom Volkswald, mir für Werden hilft geschenkt hat. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben unterschrieben. Das Bild ist eine tolle Anerkennung der Arbeit der Werden hilft Mitglieder und aller Ehrenamtlichen, die sich am Volkswald engagiert haben. Es ist eine gute Darstellung der tollen Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den meisten Geflüchteten. Vielen Dank an Mohamed, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Ehrenamtlichen und die Geflüchteten. Wir werden hoffentlich einen guten öffentlich sichtbaren Platz dafür finden.

 

 
Annette-Henriette Dirkes, Mitglied bei „Werden hilft“, schrieb dazu einen Kommentar:

Treffend dargestellt – und es werden viele Erinnerungen wach. Eine spannende, lehrreiche und intensive Phase für viele von uns geht damit zu Ende. Der Einsatz am Volkswald kam für die meisten Helfer damals ja spontan. Da gab es nun ein Zeltdorf und es kamen Menschen. Menschen, die schon einen langen Weg hinter sich hatten und mit praktisch nichts da standen. Am Anfang war das schon ein bisschen komisch, man beobachtete sich, man hatte Bedenken wegen der Verständigung, Angst auch vor den Erlebnissen der Menschen.
Aber es ging recht schnell und recht praktisch los. Ich erinnere mich an erste Sockeneinkäufe, an die Errichtung einer ersten Spielzeugecke, an die ersten Kleidersammlungen- und Ausgaben inkl. Änderungsschneiderei, die Beschaffung eines Tannenbaumes, den ersten Einsatz der Kunstgruppe, der Sprachgruppe, die Spende des Klaviers, der Tischtennisplatten und zahlreicher andere Projekte. Gefeiert wurde in der „Volkswald-Zeit“ auch gerne, von der ersten Weihnachtsfeier über das Frühlingsfest, Sommerfest. Leider sind wir in dieser Zeit auch zum Trauern zusammengekommen.
Viele sind oft am eigenen Limit gelaufen, manchmal war es auch klar drüber, aber was jetzt bleibt ist eine tolle Erinnerung, manches Schmunzeln , neue Freundschaften. Viele der ehemaligen Bewohner leben heute in Wohnungen über Essen verteilt, man besucht sich, ist füreinander da, lacht gemeinsam, plant die Zukunft – inzwischen ist es, als würde man alte Vertraute treffen. Vielen jungen Flüchtlingen wird es dank zahlreicher Patenschaften sicherlich auch einmal so gehen.
Alles in allem ist es gut gelaufen, auch Dank der Mithilfe der EHC-Mitarbeiter und der Security. Oft fing der Aufenthalt im Zeltdorf schon mit einem schönen Gespräch am Eingang an, vieles ist zusammen gestemmt worden. Es stimmt schon, wir waren ein gut laufendes „sandfreies“ Getriebe.
Danke dafür!

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