Stadt informiert zum Zeltdorf am Volkswald – BV setzt sich für Willkommenskultur ein


Bei der Infoveranstaltung “Flüchtlinge – Herausforderung und Aufgabe der Stadtgesellschaft” am 3. September ist die Aula des Werdener Gymnasium gut gefüllt – alle Reihen belegt und einige Interessierte stehen sogar am Rand. Herr Renzel und Herr Kromberg sind gut drauf, “souverän, lösungsorientiert und engagiert. Und vor allem eine sehr positive Grundstimmung im Saal. Werden hilft!” – so beschreibt Michael Bremenkamp von der Ludgerus-Gemeinde in Werden seinen Eindruck von der Veranstaltung.

Die Stadt Essen hat offenbar den Ernst der aktuellen Lage erkannt und reagiert jetzt zielorientiert auf die Herausforderungen. Auch die Initiative “Werden hilft!” ist gut aufgestellt. Für die kurzfristigen Ereignisse am Volkswald wurde eine “lokale” Experten-Runde in Heidhausen gegründet, die den Aufbau des Werdener Zeltdorfs begleiten wird.

Werden hilft! wartet jetzt auf das Go vom Team der Stadt. Die Experten der Behörden und auf Seiten des Betreibers werden die Standortplanungen in Ruhe abschließen, bevor die Mitglieder der Hilfsinitiative in Aktion treten.

“Ich freue mich über den vollen Saal und die dahinter stehende Bereitschaft, sich der Herausforderung zu stellen.”, sagt SPD-Mann Daniel Behmenburg aus der Bezirksvertretung (BV).

Gemeinsam mit der BV nutzt Werden Hilft! die wenige verbleibende Zeit bis zur Ankunft der Flüchtlinge, um im Stadtteil die Willkommensstruktur zu stärken. Um die Integration der Einrichtung im Löwental zu stärken, finden zurzeit Gespräche über eine Verbesserung der Spielmöglichkeiten vor Ort statt und ein entsprechender Antrag ist in die nächste Sitzung der BV eingebracht worden. “Wir freuen uns besonders, dass wir Bezirksbürgermeister Dr. Bonmann für den weiteren Ausbau der Willkommenskultur in unserem Stadtteil gewinnen konnten.” sagt Andreas Brinck.

Ehrenbezirksbürgermeister Hanslothar Kranz freute sich: “So viele und vor allem so viele junge Menschen hier zu sehen, spricht wirklich für den Stadtteil, ebenso wie die konstruktive Auseinandersetzung mit der derzeitigen Notlage.”

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