Verpatzte Integration ? Diskussionsforum am 20. März in der VHS


Zuwanderer in Essen: „Fremd für immer?“ 

Diskussionsforum „Essen kontrovers“ widmet sich am 20. März in der VHS der verpatzten Integration

In all den Jahren sind wir Nachbarn und Arbeitskollegen geworden, Fußball-Kumpel und Geschäftspartner. Und doch drängt sich derzeit mehr denn je der Eindruck auf, als wären allzu viele Zuwanderer in dieser Stadt uns doch fremd geblieben.

Zuletzt brach der Konflikt an der Praxis der „Essener Tafel“ auf, vorerst keine zusätzlichen Nicht-Deutschen mehr in den Kreis der Begünstigten aufzunehmen. Die Welle der Begeisterung wie auch der Empörung über diesen Schritt schwappte durchs ganze Land und teils sogar darüber hinaus.

Derweil machen sich andere Gedanken über die Frage, was da schiefgelaufen ist in Sachen Integration: Von „Muslimisierung“ ist die Rede und der Sorge, dass ganze Stadtteile „kippen“ könnten.

Was ist schiefgelaufen? Und wie lässt sich diese Schieflage wieder begradigen? Diesen und anderen Fragen widmet sich die nächste Ausgabe von „Essen kontrovers“, dem Diskussionsforum von Volkshochschule und NRZ, am Dienstag, 20. März. „Für immer fremd?“, so heißt das Motto des Abends, bei dem ab 19 Uhr unter anderem der Altenessener SPD-Ratsherr und Parteivize Karlheinz Endruschat, Kathrin-Anette Richter von Pro Asyl sowie der Vorsitzende des Integrationsrates, Miguel Martin González Kliefken von der CDU untereinander und mit dem Publikum diskutieren. Weitere Teilnehmer sind angefragt.
Moderiert wird der Abend im Bistro der VHS von Doro Blome-Müller. Der Eintritt ist wie immer frei.
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