Werden hilft! Die Bewegung wächst


Uwe Klein schreibt auf Essen-Fischlaken bei Facebook:

Es werden immer mehr. Rund 100 Menschen fanden sich gestern Abend in den Werdener Domstuben ein – zum zweiten Treffen von „Werden hilft“. Die Hilfe gilt den 800 Flüchtlingen, die im nächsten Jahr im Übergangsheim in Fischlaken eintreffen werden.
Hartmut Peltz, Amtsleiter Soziales, informierte die Zuhörer über die jetzige und zukünftige Flüchtlingssituation in Essen. Neben den schon bestehenden Standorten Bielefeld und Dortmund wird in Essen das dritte Übergangsheim für das Land NRW gebaut. Die Menschen bleiben in diesem Heim maximal drei Monate. Zurzeit halten sich etwa 1600 Flüchtlinge in Essen auf, davon alleine 530 im Übergangsheim im Opti-Gewerbepark. Viele konnten auch schon in Wohnungen untergebracht werden. Der überwiegende Teil der Asylsuchenden kommt aus Serbien sowie Mazedonien. Danach folgen die Menschen, die vor dem Krieg in Syrien flüchteten. Für 2015 wird mit einem Anstieg gerechnet. Zum Gelände des früheren Kutel-Milchbetriebs führte Hartmut Peltz aus:“ Die alten Gebäude werden alle abgerissen. Das neue Übergangsheim – Fertigstellung Oktober/ November 2015 – entspricht den neuesten Standards und Verordnungen.“ Die Stadt Essen, so der Amtsleiter weiter, bedankt sich ausdrücklich für das Engagement der Menschen von „Werden hilft“ Einer der Macher der Initiative, Andreas Brink, brachte die Anwesenden auf den neuesten Stand der Bürgerbewegung. Ebenso taten dies Rhena Beckmann-Fuchs (Kleiderspenden) Sebastian Glunz (Kommunikation) und Stefan Dohrmann (Interessen). Jetzt wird auf die Gründung eines gemeinnützigen Vereins hingearbeitet. Das ist unbedingt notwendig, um die finanziellen Belange, insbesondere Spenden, „sauber“ abzuwickeln. Zum Schluss ergriff Nahib Ahmadsadah, einst Flüchtling aus Afghanistan und jetziges Mitglied der Bezirksvertretung im Essener Süden, das Wort:“ Ihr seid jetzt schon so aktiv, obwohl die Menschen noch gar nicht hier sind. Mein Herz ist heute wieder etwas gewachsen.“
Das nächste Treffen in den Domstuben ist für Montag, 19.1.2015, 20.00 Uhr, geplant

(Fotos/ Text: Uwe Klein).

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