Fragen & Antworten 2


Hier finden Sie Antworten zu Fragen rund um Werden hilft!, zur Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) in Essen-Fischlaken (ehemaliges Kutel-Gelände)  und weiteren Flüchtlingseinrichtungen. Wenn Sie weitere Fragen haben, dann können Sie diese gerne am Ende dieser Seite  in das Kommentarfeld eintragen. Wir versuchen Ihre Fragen bald zu beantworten.

  • Werden hilft
    Wer sind wir, was machen wir, wie können Sie helfen?
  • Was macht "Werden hilft"?

    “Werden hilft!” e.V. ist eine überparteiliche und überkonfessionelle Initiative von Bürgerinnen und Bürgern, die sich in Essen-Werden und Umgebung für Flüchtlinge einsetzt. Als gemeinnütziger Verein wollen wir konstruktiv und hilfreich zu einer von Menschlichkeit und Fürsorge geprägten Willkommenskultur beitragen.

  • Wie will Werden hilft helfen und gibt es einen Zeit- und Aktionsplan?

    Unser Plan ist es zunächst durch intensive Gespräche mit verschiedenen Organisationen und der Stadt- und Landespolitik einen Wissensstand zu erarbeiten, um dann gezielte Hilfe zu organisieren. Hierfür laufen Gespräche mit Peter Renzel, Sozialdezernent der Stadt und seinen Mitarbeitern, der Organisation PRO ASYL und den Helfern der Initiative 'Willkommen in Essen', die das Flüchtlingsheim am Optipark betreuen. Außerdem  nehmen wir teil an den Gesprächen der Essener Runden Tische zum Thema “Flüchtlingshilfe”. Es laufen auch Gespräche mit der Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH  (GVE) und European Homecare GmbH (EHC), die die Flüchtlingseinrichtungen betreiben.

  • Wie kann ich mitmachen?
    Wir haben verschiedene Arbeitskreise und Teams:
    Und natürlich gibt es immer wieder bestimmte Aktionen, bei denen wir Hilfe brauchen (Standbetreung ... ). Hierzu gibt es aktuelle Infos online oder direkt bei Andreas Brinck 0173 4892721.
    News über aktuelle Aktionen, den aktuellen Wissensstand zu den Planungen zum Kutel und vieles mehr - gibt es auf unserer Internetseite werdenhilft.de. Alle, die mithelfen möchten und unsere verschiedenen Aktionen und Vorhaben konkret unterstützen möchten, finden hier auch den Verweis zu unserer Facebook-Gruppe.
    Ein Facebook-Account ist aber nicht zwingend nötig, weil wir auch alle Infos hier auf der Webseite zur Verfügung stellen oder aber per Newsletter auf die wichtigen Termine Hilfsanfragen hinweisen. Den Newsletter kann man kostenlos abonnieren und wird dann regelmäßig von werdenhilft per Mail benachrichtigt.
  • Wo kann ich Geld spenden und Sachspenden abgeben?
    Kleider- und Sachspenden werden zu regelmäßigen Terminen (die dann entsprechend veröffentlicht werden) und nach Absprache mit dem Arbeitskreis Warenhaus angenommen.   Einen direkten Kontakt kann man aufnehmen zum Arbeitskreis Warenhaus über Mareike Limper: mareike@maxlimper.de
    Geldspenden, zum Beispiel für das Erstellen von Informationsmaterial für die Flüchtlinge und die Bevölkerung oder auch für das Umsetzen von Angeboten wie ein offenes Atelier in der Erstaufnahmeeinrichtung in Fischlaken, werden natürlich benötigt.
    Spenden können Sie auf dieses Konto:
    WERDENHILFT! e.V. gemeinnütziger Verein
    Sparkasse Essen
    IBAN DE45 3605 0105 0001 6118 05
    BIC SPESDE3EXXX
    Natürlich können Sie auch Mitglied des Vereins Werden hilft werden, hier finden Sie einen Mitgliedsantrag.  Der Mitgliedsbeitrag beträgt jährlich 20,00 Euro (wer einen höheren Beitrag zahlen möhte, kann das selbstverständlich tun).
    Weitere Infos zum Thema Spenden finden Sie auf unsere Seite "Spenden".
  • Gibt es eine Kleiderkammer, o.ä.?
    Eine Kleiderkammer, wie Werden hilft sie ursprünglich für die Einrichtung angedacht hatte, wird es auf dem Kutel-Gelände nicht geben. Wie die Situation auf dem Sportplatzgelände "Am Volkswald" in Heidhausen aussieht, ist noch unklar.
    Dennoch: Bitte werfen Sie alte Kleidung, Kinderspielsachen, Kuscheltiere und ähnliches nicht weg. 
    Es gibt eine ehrenamtlich organisierte Kleiderkammer in der Aufnahmeeinrichtung Opti-Park (Infos finden Sie auf dieser Website: www.willkommen-in-essen.de). Hier werden immer wieder Kleidungsstücke benötigt.
    Ferner prüft die Stadt  zur Zeit eine zentrale (gemeinsame) Kleiderkammer in Essen einzurichten, die dann für alle Flüchtlinge nutzbar sein soll.
    Wir sind in der ersten Phase gerade dabei erste Lagerflächen zu akquirieren, um Sach- und Kleiderspenden entgegennehmen zu können. Bei Rückfragen hierzu Kontakt mit dem AK Warenhaus aufnehmen.
  • Muss ich im Werden hilft! Verein Mitglied werden?
    Nein! Werden hilft ist eine offene Initiative, alle können mitmachen, jedes Engagement ist herzlich Willkommen.
    Der Sinn des Vereins ist Spenden für die Initiative einnehmen zu können. Daher ist der Verein ein "gemeinnütziger Verein" (e.V.), denn nur so können wir Spendenbescheinigungen für Sie ausstellen.
    Für die ehrenamtliche Tätigkeiten ist beim Kontakt mit Flüchtlingen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis nötig.Vereinsmitglieder können vonWerden hilft e.V. einen Nachweis über ihre Tätigkeit für Werden hilft bekommen. Damit kann man das erweiterte Führungszeugnis dann beim Bürgeramt beantragen.
    Nichtvereinsmitglieder können diesen Nachweis auch von dem Betreiber der Flüchtlingseinrichtungen oder durch andere Vereine oder Verbände bekommen.
    Man muss also nicht Mitglied von Werden hilft e.V. sein, um ein erweitertes Führungszeugnis zu erhalten. Werden hilft e.V. stellt jedoch nur Mitgliedern einen zur Beantragung norwendigen Nachweis aus.
    Zum erweiterten Führungszeugnis finden Sie auch einen Artikel hier.
  • Warum wurde ein Verein gegründet?

    Der Sinn des Vereins ist Spenden für die Initiative einnehmen zu können. Daher ist der Verein ein "gemeinnütziger Verein" (e.V.), denn nur so können wir Spendenbescheinigungen für Sie ausstellen.

    Der Mitgliedsbeitrag beträgt jährlich 20,00 Euro (wer einen höheren Beitrag zahlen möhte, kann das selbstverständlich tun). Den Mitgliedsantrag und die Satzung des Vereins finden Sie hier.

    Alles weitere über den Verein finden Sie auf der Seite "Verein".

  • Flüchtlingseinrichtungen
    Welche Einrichtungen betreut Werden hilft! und wie sind die Flüchtlinge untergebracht?
  • Was passiert auf dem Kutelgelände? Was für eine Einrichtung wird dort gebaut?

    Die Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) in Fischlaken (ehemaliges Kutel-Gelände) ist eine vom Land NRW betriebene Aufnahmeeinrichtung. Die Stadt Essen errichtet die Einrichtung und das Land NRW mietet die Einrichtung langfristig an.

    In der EAE werden alle Asylerstantragsteller durch die Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) registriert und medizinisch erstuntersucht. Mit der Registrierung erhalten die Flüchtlinge eine Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchende.

    Mit dieser Bescheinigung können sie sich in Deutschland ausweisen und einen Asylantrag stellen.
    Auch der Asylantrag und die damit verbundene asylverfahrensrechtliche Anhörung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geschieht ebenfalls in der EAE.

    Nachdem das geschehen ist werden die Asylbeantragenden in die Unterbringungseinrichtungen der Kommunen gebracht. Sie verlassen also dann das Gelände in Fischlaken wieder.

    Die neue Erstaufnahmeeinrichtung kann bis zu 800 Menschen aufnehmen. Es wird versucht eine Verteilung von 30% Frauen, 20% Kindern und 50% Männern zu erreichen (diese Zahlen sind Empfehlungswerte), wobei das Verhältnis schwanken wird.

    Hierzu finden sich weitere ausführliche Antworten in der Ratsvorlage (Seite 5ff), die auf unserer Internetseite zum Download steht.

    Ebenfalls finden sich ausführliche Informationen auf den Internetseiten der Stadt Essen.

  • Welche Einrichtungen gibt es auf diesem Erstaufnahmegelände gibt es?

    Geplant sind ein Unterkunftsbereich, Verwaltungsgebäude, Mehrzweckräumlichkeiten, eine Kita, sowie ein Sportplatz.

    Es sind 10 Unterkunftsgebäude geplant, sechs größere und vier kleinere. Dort ist auch eine Mensa für bis zu 400 Personen vorgesehen.

    Im Verwaltungsbereich werden das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und die Zentrale Ausländerbehörde (ZAB) untergebracht sein und es wird Räumlichkeiten für Bereiche wie Warten, Registrierung/Bescheinigung, Identifizierung von Minderjährigen, Röntgen und Verteilung geben.

    Weitere Informationen finden sie in der Ratsvorlage, die auf unserer Internetseite zum Download steht.

  • Wie sieht das Kutel aus?

    Hiezu finden sich Grafiken und Fotos in der Ratsvorlage (Seite 6 und 7), die auf unserer Internetseite zum Download steht.

    Weiterers Fotomaterial finden Sie auch in der Präsentation Sachstand Asyl (ab Seite 18), die ebenfalls auf der Werden hilft! Seite zum Download steht.

  • Was kostet die Erstaufnahmeeinrichtung?

    Für den Betrieb der Einrichtung sind keine städtischen Aufwendungen zu kalkulieren, da der Betrieb der Einrichtung durch die Bezirksregierung Arnsberg erfolgt und finanziert wird.

    Auf die Stadt Essen werden zusätzliche Aufwendungen im Rahmen der Jugendhilfe zukommen, die vom Bund allerdings nach Abrechnung erstattet werden. Die örtliche Jugendhilfe ist für die Unterbringung von „Unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen“ gesetzlich zuständig. Diese Jugendlichen werden in der Regel nicht in andere Kommunen weitergeleitet.

    Das Investitionsvolumen für den Bau der Erstaufnahmeeinrichtung beträgt insgesamt 22 Mio €.
    Diese Investition ist wirtschaftlich nur sinnvoll wenn sie längerfristig genutzt wird.

    Eine Nutzungszeit von mindestens 20 Jahren ist wirtschaftlich geboten. Daher gibt es zwichen der Stadt Essen und dem Land NRW einen langfristigen Mietvertrag.

    Die 800 Plätze in der EAE Fischlaken werden auf die Aufnahmequote der Stadt Essen angerechnet. Das kann dazu führen, dass die Verwaltung auf die Errichtung von Dauerunterkünften mit derselben Platzkapazität zunächst verzichten kann. Dies gilt allerdings nur, solange die Prognosen des Bundes über die Anzahl der Flüchtlinge nicht weiter ansteigen - was gearde geschehen ist.

    Weder der Bund, noch das Land oder gar die Stadtverwaltung kann heute verläßliche Aussagen über weitere Prognosen der Flüchtlingszahlen 2015 ff. vorlegen.

    Hiezu finden sich Antworten in der Ratsvorlage, die auf unserer Internetseite zum Download steht.

  • Ab wann ziehen Flüchtlinge in die Einrichtung ein?

    Voraussichtlich im Januar werden die ersten Flüchtlinge in die EAE Fischlaken einziehen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

  • Wie lange bleiben die Leute dort ? Was passiert mit den Menschen nach drei Monaten?

    Wie lange die Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung verbleiben ist unklar. Geplant ist ein sehr kurzer Aufenthalt - aber wie lange "kurz" genau sein wird, hängt von diversen Faktoren ab (so z.B. den Entscheidungen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge) .

  • Soll die Flüchtlingsersteinrichtung im ehemaligen Kutel für immer bleiben?

    Im Moment wird für mindestens 25 Jahre geplant. Genaue Informationen liegen uns hierzu aber noch nicht vor. Aber wir bereiten uns bei allen Planungen auf einen langfristigen Einsatz vor.

  • Wer wird in der Zeltunterbringung auf dem Gelände "Am Volkswald" untergebracht?

    Hier werden Asylbewerber untergebracht, die schon die Registrierung als Asylsuchende hinter sich haben. Der Antrag auf Asyl ist aber noch lange nicht entschieden. Woher (aus welchen Ländern) die Flüchtlinge kommen, kann man vorher nicht sagen.

    Die Stadt Essen bekommt Flüchtlinge über die Erstaufnahmeeinrichtungen zugewiesen. Diese Flüchtlinge werden dann von der Stadt untergebracht. Da der Flüchtlingsstrom so groß ist, werden auch Zeltunterkünfte errichtet.

    Die Zeltunterbringung wird also (im Gegensatz zur EAE) von der Stadt Essen betrieben.

  • Webseite
    Hier werden alle Fragen beantwortet, die uns häufig im Zusammenhang mit der Webseite von werdenhilft! gestellt wird.
  • Warum wurde mein Kommentar auf werdenhilft.de gelöscht?

    Wahrscheinlich Kommentare dieser Art werden von uns grundsätzlich nicht auf der Website veröffentlicht, da diese Seite lediglich der Information über unsere Tätigkeiten dienen soll und nicht der Diskussion.

    Natürlich stellen wir uns gerne Ihren Argumenten und der Diskussion und möchten Sie hierzu in unsere Facebook-Gruppe einladen:https://www.facebook.com/groups/werdenernetzwerk/

  • Gibt es einen Newsletter?

    Ja, wir versuchen regelmäßig einen Newsletter zu schreiben. Sie können ihn hier beziehen.

Print Friendly

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2 Gedanken zu “Fragen & Antworten

  • Elke Hyweege

    Der Link zum Opti Gewerbepark scheint überholt zu sein, da es die Kleiderkammer dort auch nicht mehr gibt( laut Internet).Also wohin mit Spielsachen? Oder kein Bedarf mehr? Viele Grüße Elke Hyweege

    • Ullrich

      Hallo Elke Hyweege,

      den Link zum Opti Gewerbepark werde ich überarbeiten (..da es die Kleiderkammer dort auch nicht mehr gibt( laut Internet)–

      Also, wohin mit Spielsachen? => gerne zu uns nach Werden, die Spiel- und Lesepaten-Gruppe in der Unterkunft Barkhovenallee wird sich freuen. Wir könnten die Sachen auch abholen. Wir können uns vielleicht am Besten über Email absprechen: meine Emailadresse lautet:Ullrich.Indersmitten@web.de.

      Danke schon ein einmal vorab
      Ullrich Indersmitten